Kleinspecht

 

 

Aussehen: Der Kleinspecht wird 14 bis 16 cm groß und ist damit die kleinste der einheimischen Spechtarten. Er hat einen schwarz-weiß gefärbten Rücken und einen fast weißen Bauch. Die Männchen haben eine rote Kappe, durch die sie sich von den Weibchen unterscheiden, die an dieser Stelle schwarz gefärbt sind.

Verhalten: Vor allem die Männchen zeigen ein stark territoriales Verhalten, die Reviere werden ganzjährig strikt gegenüber Eindringlingen verteidigt.

Rufe: Die meisten Rufe sind sehr hoch und ergeben ein aneinander gereihtes "kikikiki".

Lebensraum: Der Kleinspecht kommt hauptsächlich in Waldgebieten mit viel Totholz vor. Gelegentlich kann man ihn auch auf Streuobstwiesen oder in Parks beobachten.

Nahrung: Die Nahrung besteht fast ausschließlich aus baumbewohnenden Insekten. Zusätzlich werden oft auch Nachfalterarten, Schmetterlings-raupen und Käfer verzehrt.

Brut: Das Nest besteht aus einer Baumhöhle, die meist in abgestorbene Bäume gemeißelt werden. Die 4 bis 6 Eier werden durchschnittlich 11 Tage lang bebrütet.

Bestand: Der Kleinspecht steht in Deutschland auf der Vorwarnliste. Die Bestandsrückgänge sind v.a. auf die Zerstörung des Lebensraumes zurückzuführen.

 

 

 

         

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