Kuckuck

 

 

Aussehen: Der Kuckuck wird 32 bis 34 cm groß. Das Männchen ist auf der Körperoberseite grau gefärbt, an Hals und Brust hellgrau und am Bauch braun-weiß gebändert. Seine langen Schwanzfedern sind schwarz mit weißen Flecken. Das Weibchen besitzt meist eine rostbraune Färbung und eine dunkelbraune Bänderung über Brust (etwas heller) und Rücken.

Verhalten: Er ist dem Menschen gegenüber sehr scheu. Meistens handelt es sich um Einzelgänger.

Rufe: Das charakteristische Merkmal des Kuckucks ist der namensgebende Balzruf des Männchens ("kuckuck"), der oft mehrmals hintereinander wiederholt wird.

Lebensraum: In nahezu allen Landschaften ist der Kuckuck beheimatet. Er bevorzugt jedoch offene Kulturlandschaften und Waldränder, dabei sind oft genügend Ansitze auf Bäumen oder hohen Büschen vorhanden.

Nahrung: Die Nahrung besteht zu großen Teilen aus Insekten und Raupen, aber auch Käfer und Heuschrecken werden von ihm nicht verschmäht.

Brut: Beim Kuckuck handelt es sich um einen Brutparasiten, d.h. das Weibchen legt jeweils ein Ei in die Nester von verschiedenen Singvögeln. Über die Brutsaison können dabei bis zu 20 Eier auf fremde Nester verteilt werden. Nach ca. 10 Tagen schlüpft der junge Kuckuck und beginnt sofort damit, die anderen Eier oder Jungvögel aus dem Nest zu entfernen.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher überwindert er zu großen Teilen im südlichen Afrika.

Bestand: Der Kuckuck steht in Deutschland auf der Vorwarnliste. In ganz Mitteleuropa nehmen die Bestände in letzter Zeit ab.

 

 

   

                                  Kuckuck (Männchen)                                                                    Kuckuck im Flug                                                                    Männchen auf seiner Warte

 

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