Mauersegler

 

 

Aussehen: Mauersegler erreichen eine Größe von 17 cm. Das Gefieder ist außer einem hellen Kehlfleck schwarz gefärbt. Die Flügel sind sichelförmig und der Schwanz gegabelt. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Man sieht ihn oft im schnellen und wendigen Gleitflug.

Rufe: Die hohen und schrillen Rufe, die meist im Flug zu hören sind, ähneln einem "srih". Oft werden sie in der Gesellschaft von Artgenossen  vorgetragen.

Lebensraum: Mauersegler kommen sowohl in Städten als auch in offeneren Landschaften vor.

Nahrung: Sie ernähren sich ausschließlich von Insekten und Spinnen, die im Flug gefangen werden.

Brut: Sie brüten hauptsächlich in Mauerspalten, seltener auch in Baumhöhlen, wo sie ihr schalenförmiges Nest errichten. Dort legt das Weibchen 2 bis 3 Eier, die je nach äußeren Bedingungen über einen Zeitraum von 18 bis 27 Tagen abwechselnd von beiden Partnern bebrütet werden.

Sonstiges: Im Flug erreichen sie Spitzengeschwindigkeiten von über 200 km/h. Sie sind damit die schnellsten Vögel, die in unseren Breiten vorkommen.

Bestand: Der Mauersegler ist in Deutschland aktuell nicht gefährdet. Durch die Sanierung und den Abriss alter Wohngebäude fallen jedoch mehr und mehr Brutplätze weg. Da auch die Umsiedlung zu anderen Nistmöglichkeiten auf Grund der großen Standorttreue nur schwer möglich ist, nehmen die Bestände (v.a. in den Großstädten) leider in den letzten Jahren ab.

 

 

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