Schwarzspecht

 

 

Aussehen: Schwarzspechte werden bis zu 57 cm groß und sind damit die größte einheimische Spechtart. Das Gefieder ist schwarz, am Oberkopf befindet sich ein roter Fleck, der beim Weibchen weniger ausgeprägt ist. Der Schnabel und die Augen sind gelblich.

Verhalten: Der Schwarzspecht reagiert meist nicht so aggresiv auf Eindringlinge in sein Revier wie andere Spechtarten. Oft überlappen sich Schwarzspechtreviere.

Rufe: Die Rufe sind laut und klingen wie ein "krüüh".

Lebensraum: Der Lebensraum besteht aus Wäldern aller Art, wobei alte Baumbestände mit hohem Totholzanteil sehr wichtig sind.

Nahrung: Baumbewohnende Insekten und Käfer sowie deren Larven bilden die Hauptnahrungsquelle.

Brut: Die mit Spänen ausgelegte Bruthöhle wird oft mehrere Jahre lang wiederverwendet. Die 4 bis 6 Eier werden von beiden Partnern abwechselnd 12 bis 14 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Die Schwarzspechthöhlen sind oft sehr wichtig, z.T. sogar unabdingbar für Nachmieter, wie z.B. Hohltauben, Siebenschläfer, Raufußkauz und Dohlen.

Bestand: In Deutschland sind die Bestände zwar in einigen Regionen schon gesunken, insgesamt gilt der Schwarzspecht jedoch noch als nicht gefährdet.

 

 

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