Waldohreule

 

 

Aussehen: Die Waldohreule wird etwa 34 bis 36 cm groß, das Weibchen ist größer als das Männchen. Das Gefieder ist am Rücken gelbbräunlich mit brauner bis schwarzer Strichelung, am Bauch etwas heller und ebenfalls dunkel gestrichelt. Das Weibchen ist am Bauch etwas dunkler als das Männchen gefärbt. Auffallend sind die Federohren und der helle Gesichtsschleier.

Verhalten: Auch außerhalb der Brutzeit, in welcher sie sich territorial gegenüber Artgenossen verhält, ist sie eher einzelgängerisch. Am ehesten ist sie zur Zugzeit in Gruppen anzutreffen, teilweise im Winter auch in größeren Schlafgemeinschaften.

Rufe: Die dunklen, relativ leisen Rufe ähneln einem "huh-huh-huh".

Lebensraum: Die Waldohreule lebt bevorzugt in offenen Landschaften, auch lichte Wälder, Sumpfgebiete und Heidelandschaften werden besiedelt.

Nahrung: Die Nahrung wird meist nachts erbeutet, seltener ist sie auch tagsüber bei der Jagd zu beobachten. Sie ernährt sich von Mäusen und anderen Nagetieren, z.T. auch von kleinen Vögeln.

Brut: Das Nest wird gerne übernommen (z.B. alte Krähennester) und geringfügig ausgebessert. Die durchschnittlich 4 bis 6 Eier werden 27 bis 28 Tage lang vom Weibchen alleine bebrütet.

Sonstiges: Sie kann ein Alter von über 20 Jahren erreichen.

Bestand: Die Waldohreule ist in Deutschland nicht gefährdet. Ihre Bestände nehmen weltweit jedoch z.T. rapide ab, Hauptgründe sind die Zerstörung des natürlichen Lebensraums und der Brutgebiete.

 

 

   

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