Bergpieper

  • Klasse: Vögel
  • Ordnung: Sperlingsvögel
  • Unterordnung: Singvögel
  • Familie: Stelzen und Pieper
  • Art: Bergpieper (Anthus spinoletta)

 

Aussehen: Der Bergpieper wird 16 bis 17 cm groß. Im Prachtkleid (siehe Bilder) ist der Rücken graubräunlich gefärbt, der Kopf ist grau mit weißem Überaugenstreif. Die Unterseite ist rosa angehaucht, die Beine sind dunkel. Im Schlichtkleid sind Brust und Bauch dunkel gestrichelt. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen beiden Geschlechtern.

Verhalten: Er ist dem Menschen gegenüber recht scheu und hat eine große Fluchtdistanz.

Gesang: Die lauten Rufe ähneln einem scharfen "fist". Der Gesang besteht aus trillernden und pfeifenden Elementen und wird gerne im Singflug vorgetragen.

Lebensraum: Der Bergpieper ist ein Brutvogel der Bergwiesen und der alpinen Zone bis über 2000 Meter Höhe. Im Winter ist er an den Ufern und Verlandungszonen von Flüssen und Seen und auf feuchten Wiesen anzutreffen.

Nahrung: Seine Nahrung besteht aus Insekten, Würmern, Spinnen und Schnecken.

Brut: Das Nest besteht aus einer Bodenmulde, die mit Gräsern, Moos und Halmen ausgepolstert wird. Die 4 bis 5 Eier werden vom Weibchen 14 Tage lang bebrütet. Es gibt ein bis zwei Jahresbruten.

Sonstiges: Er zieht im Winter meist Richtung Norden in die Tiefebenen, also entgegen der gewöhnlichen Zugrichtung.

Bestand: Der Bergpieper wird in Deutschland als "nicht gefährdet" eingestuft. Sein Brutvorkommen beschränkt sich bei uns im Wesentlichen auf die Alpen.

 
Bergpieper ins Prachtkleid mausernd                                                            Bergpieper im Schlichtkleid     



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 Status Rote Liste Deutschland:

nicht gefährdet