Beutelmeise

  • Klasse: Vögel
  • Ordnung: Sperlingsvögel
  • Unterordnung: Singvögel
  • Familie: Beutelmeisen
  • Art: Beutelmeise (Remiz pendulinus)

 

Aussehen: Die Beutelmeise wird etwa 10 bis 11 cm groß. Der Kopf ist grau gefärbt mit einer schwarzen Gesichtsmaske, der Rücken ist bräunlich und die Unterseite ist cremefarben. Das Weibchen ist nicht so kontrastreich gefärbt wie das Männchen, Jungvögeln fehlt die schwarze Gesichtsmaske.

Verhalten: Sie lebt recht unauffällig und versteckt in dichtem Schilf und Weidengebüsch.

Gesang: Die Rufe ähneln einem hohen "psieh". Der leise, abwechslungsreiche Gesang besteht aus mehreren Strophen und beinhaltet u.a. sich wiederholende "siüü"- und "tlü"-Laute.

Lebensraum: Die Beutelmeise lebt in Auwäldern und Uferdickichten rund um Flüsse und Seen. Dabei ist ein ausreichendes Vorkommen von Weiden, Pappeln, Schilf und Röhricht wichtig.

Nahrung: Sie ernährt sich von kleinen Insekten und Spinnen, im Winter spielen auch Sämereien eine größere Rolle.

Brut: Das filzige, beutelförmige Nest wird vom Männchen frei hängend an der Astgabel eines herunter hängenden Astes gebaut. Das Weibchen legt 5 bis 10 Eier, die es alleine 12 bis 15 Tage lang bebrütet. Ein Männchen baut meist mehrere Nester und versucht damit auch andere Weibchen anzulocken, Beutelmeisen leben somit oft polygam.

Sonstiges: Als Kurzstreckenzieher überwintert sie meist im Mittelmeerraum.

Bestand: Die Beutelmeise ist in Deutschland ein recht seltener Brutvogel, sie hat ihre Bestände in den letzten Jahrzehnten in Richtung Westen ausgedehnt, kommt aber dennoch im Osten häufiger vor.

 
Beutelmeise im Nest                                                                                 Jungvogel          




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 Status Rote Liste Deutschland:

nicht gefährdet