Blaukehlchen

  • Klasse: Vögel
  • Ordnung: Sperlingsvögel
  • Unterordnung: Singvögel
  • Familie: Fliegenschnäpper
  • Art: Blaukehlchen (Luscinia svecica)

 

Aussehen: Das Blaukehlchen wird 13 bis 14 cm groß. Das Gefieder am Rücken ist dunkelbraun, die Schwanzfedern sind braun bis rötlich gefärbt und auffallend ist ein heller Überaugenstreif. Das Männchen (Bild oben) hat im Prachtkleid eine blaue Brust und Kehle, die in der Mitte einen weißen (Bild) oder roten Fleck hat (je nach Unterart). Die Blaufärbung wird von einem rostroten Brustband begrenzt. Im Schlichtkleid sind die Farben nicht so kräftig und etwas verwaschener. Beim Weibchen (Bild unten) fehlt diese auffällige Zeichnung, meist hat es nur ein dunkel gestricheltes Brustband.

Verhalten: Blaukehlchen sind sehr territorial und ungesellig gegenüber Artgenossen.

Gesang: Der melodische und oft Imitationen enthaltende Gesang wird von einer exponierten Warte aus meist früh morgens oder in der Dämmerung vorgetragen, z.T. auch im Singflug.

Lebensraum: Das Blaukehlchen lebt bevorzugt in Gewässernähe, oft in dichten Schilf- und Röhrichtbeständen an Seen, Flussufern oder auch an Entwässerungsgräben.

Nahrung: Die Nahrung besteht v.a. aus Insekten, Würmern, Spinnen und Schnecken. Seltener werden Beeren oder Früchte gefressen.

Brut: Das Nest wird vom Weibchen in dichter Vegetation, oft in Bodennähe errichtet. Die durchschnittlich 4 bis 6 Eier werden vom Weibchen alleine 12 bis 14 Tage lang bebrütet.

Bestand: Das Blaukehlchen wird in Deutschland als nicht gefährdet eingestuft. Gefahren für die Bestände sind die Zerstörung oder Trockenlegung von Gewässern.

 
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 Status Rote Liste Deutschland:

nicht gefährdet