Brachpieper

 

 

Aussehen: Der Brachpieper wird etwa 16 bis 18 cm groß. Das Gefieder am Rücken ist hell graubräunlich gefärbt und besitzt eine dunklere Musterung auf den Flügeldecken. Brust und Bauch sind etwas heller, an den Flanken meist leicht gestrichelt. Auffallend ist der helle Überaugenstreif. Abgesehen von einer insgesamt etwas kräftigeren Färbung des Männchens gibt es keine Unterschiede im Aussehen zwischen beiden Geschlechtern.

Verhalten: Charakteristisch ist das stelzenartige Schwanzwippen. Während der Brutzeit verhält er sich territorial gegenüber Artgenossen.

Gesang: Der Ruf ähnelt einem "zip" (meist im Flug) oder bei Aufregung einem "tzirrp". Der Gesang, welcher häufig im Singflug oder von einer niedrigen Warte aus vorgetragen wird, besteht aus aneinander gereihten "zirluih"-Rufen.

Lebensraum: Der Brachpieper lebt bevorzugt in offenen und meist spärlich bewachsenen Landschaften, so ist er z.B. in Heidegebieten oder auf Brachflächen anzutreffen.

Nahrung: Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, seltener werden auch aus kleine Spinnentiere oder Sämereien gefressen.

Brut: Die Brutzeit beginnt im Mai. Das Nest aus Gräsern wird in der Vegetation versteckt am Boden errichtet. Die durchschnittlich 4 bis 5 Eier werden 13 bis 15 Tage lang vom Weibchen bebrütet.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher überwintert er in Afrika und ist bei uns meist wieder ab Ende April anzutreffen.

Bestand: Der Brachpieper ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Der Hauptgrund für die seit Mitte das letzten Jahrhunderts z.T. stark abnehmenden Bestände ist die Lebensraumzerstörung.

 

 

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