Buchfink

 

 

Aussehen: Im Prachtkleid hat das Männchen eine dunkelrot gefärbte Brust und einen blau-grauen Scheitel. Im Schlichtkleid sind diese Färbungen nicht so ausgeprägt und etwas matter. Das ganze Jahr über hat das Männchen weiße Muster auf den Flügeldecken und weiße Flügelbinden. Das Weibchen ist ganzjährig olivbraun gemustert. Der Buchfink wird bis 16 cm groß.

Verhalten: Er schließt sich im Winter oft anderen Vogeltrupps an, ist im Sommer aber streng territorial. Dem Menschen gegenüber verhält er sich wenig scheu.

Gesang: Der Gesang ist schnell, schmetternd und endet oft verschnörkelt. Die Rufe ähneln einem weichen "djüb", bei Alarm ruft er laut "pink".

Lebensraum: Der Buchfink kommt in allen Arten von Wäldern und in offenen Landschaften vor. Oft ist er auch in Parks und Gärten anzutreffen.

Nahrung: Er ernährt sich im Sommer v.a. von Insekten, im Winter vorwiegend von Sämereien, weshalb er auch oft ans Futterhaus kommt.

Brut: Das weich ausgelegte Nest aus Moos, Rinde und Gräsern wird vom Weibchen gebaut. Die 4 bis 6 Eier werden 12 bis 13 Tage bebrütet.

Sonstiges: Buchfinken sind Teilzieher, d.h. ein Teil der Population zieht im Winter nach Süden, während der andere Teil bei uns überwintert.

Bestand: Der Buchfink ist in Deutschland nicht gefährdet und gilt als häufigste Brutvogelart bei uns.

 

 

Männchen an der Futterstelle                                                                   Weibchen an der Futterstelle

 

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