Dorngrasmücke

 

 

Aussehen: Die Dorngrasmücke wird 13 bis 15 cm groß. Das Gefieder ist am Rücken graubräunlich und am Bauch heller. Die Kehle ist weiß, der kurze Schnabel ist graubraun und die Beine sind gelbbräunlich gefärbt. Der Kopf ist beim Männchen grau und beim Weibchen braun.

Verhalten: Man sieht sie oft flink in dichtem Gebüsch herumhüpfen.

Gesang: Der "plappernde", schnelle Gesang wird oft von einer exponierten Warte aus vorgetragen, manchmal auch im Singflug. Die Rufe klingen wie ein "wähd-wähd".

Lebensraum: Die Dorngrasmücke lebt bevorzugt in offenen Landschaften mit eingestreutem Gebüsch und dornigen Hecken. Seltener ist sie auch in verwilderten Gärten zu beobachten.

Nahrung: Die Nahrung setzt sich hauptsächlich aus Beeren, Insekten, Larven und Spinnen zusammen.

Brut: Das Nest aus Gräsern, Halmen und Würzelchen wird in dichtem Gebüsch errichtet. Die 4 bis 5 Eier werden über einen Zeitraum von 11 bis 13 Tagen abwechselnd von Männchen und Weibchen bebrütet.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher verbringt sie den Winter im tropischen Afrika.

Bestand: Die Dorngrasmücke ist in Deutschland nicht gefährdet. Nach einer Dürre im Winterquatier war 1969 ein starker Verlust zu verzeichnen, von dem sich die Bestände heute noch nicht ganz erholt haben.

 

 

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