Feldschwirl

 

 

Aussehen: Der Feldschwirl wird 12 bis 14 cm groß. Die Körperoberseite ist bräunlich mit dunkler Strichelung, die Unterseite ist gelblich bis weiß und die Beine sind rotbräunlich. Die Brust ist bräunlich gefärbt, z.T. leicht gestrichelt und die Kehle weiß. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Er ist sehr scheu und lebt versteckt in dichter Vegetation.

Gesang: Der Gesang des Männchens ähnelt einem heuschreckenartigen "sirrr" und ist auch nachts zu hören.

Lebensraum: Der Feldschwirl kommt in offenen Landschaften, Sümpfen, Heiden und Feuchtwiesen vor. Wichtig ist, dass eine ausreichend hohe Krautschicht vorhanden ist.

Nahrung: Die Nahrung setzt sich aus Insekten, deren Larven und Spinnen zusammen.

Brut: Das napfförmige Nest aus Halmen und Laub wird am Boden errichtet und in dichter Vegetation versteckt. Die durchschnittlich 4 bis 6 Eier werden 13 bis 15 Tage lang von beiden Partnern bebrütet.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher überwintert er in Afrika und ist bei uns ab Mai anzutreffen.

Bestand: Der Feldschwirl steht in Deutschland auf der Roten Liste in der Kategorie gefährdet. Die Bestände nehmen auf Grund der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung und der damit verbundenen Lebensraumzerstörung ab.

 

 

<- singender Feldschwirl ->              

 

zurück zur Ordnung „Sperlingsvögel“