Felsenschwalbe

 

 

Aussehen: Die Felsenschwalbe wird etwa 14 bis 15 cm groß. Das Gefieder ist auf der Oberseite bräunlich gefärbt, auf der Unterseite etwas heller. Die Kehle ist grau gestrichelt und der Kopf einheitlich dunkelbraun. Im Flug ist die dunkle Unterflügelzeichnung erkennbar, sowie weiße Flecken auf den Schwanzfedern. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Sie ist zur Brutzeit gesellig und brütet gerne in kleineren Kolonien. Sie zeichnet sich durch ihren sehr wendigen, akrobatischen Flug aus.

Gesang: Die Rufe ähneln einem "tschrii", der schnelle Gesang klingt rau und besteht aus zwitschernden Lauten.

Lebensraum: Die Felsenschwalbe lebt in Deutschland nur in Alpennähe an Steilwänden, in letzter Zeit ist sie auch zunehmend in Menschennähe zu beobachten, wo sie ihre Nester unter Hausdächern baut.

Nahrung: Sie ernährt sich von Insekten, die im Flug erbeutet werden.

Brut: Das Nest aus Lehm wird gerne unter überhängenden Felsen oder unter Dächern errichtet. Die meist 3 bis 5 Eier werden 14 bis 15 Tage lang hauptsächlich vom Weibchen bebrütet.

Sonstiges: Als Kurzstreckenzieher überwintert sie im Mittelmeerraum.

Bestand: Die Felsenschwalbe ist in Deutschland eine Art mit geografischer Restriktion. Ihre einzigen Brutvorkommen bei uns liegen in den Alpen und im Alpenvorland.

 

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