Gartenrotschwanz

 

 

Aussehen: Der Gartenrotschwanz wird 13 bis 15 cm groß. Das Männchen (Bild oben) hat im Prachtkleid eine weiße Stirn, einen grauen Rücken sowie einen orangerot gefärbten Bauch und Schwanz. Im Schlichtkleid ist es unscheinbarer und nicht so kontrastreich. Das Weibchen (Bild unten) hat eine schwach orange gefärbte Unterseite und einen orangeroten Schwanz. Der Rest des Gefieders ist bräunlich bis gräulich gefärbt.

Verhalten: Auffällig ist das andauernde Schwanzzittern. Meist sieht man ihn an seinen Ansitzwarten, von denen aus er im Flug Insekten jagt.

Gesang: Der recht vielseitige Gesang besteht aus trillernden, flötenden und kratzenden Tönen.

Lebensraum: Er lebt hauptsächlich in lichten Laubwäldern und an Waldrändern. Auch in Parkanlagen, Obstgärten und Dorfrändern ist er zu beobachten, z.T. auch in unmittelbarer Siedlungsnähe.

Nahrung: Der Gartenrotschwanz ernährt sich größtenteils von Insekten, Spinnen, Ameisen und Käfern. Auch pflanzliche Nahrung wird v.a. in der Brutzeit aufgenommen.

Brut: Das Nest aus Gräsern, Moos und Laub wird oft in Höhlen oder Nischen angelegt und mit Federn oder Haaren auspolstert. Die durchschnittlich 6 bis 7 Eier werden 12 bis 14 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Er ist ein Langstreckenzieher, der in Afrika überwintert.

Bestand: Der Gartenrotschwanz steht in Deutschland auf der Vorwarnliste, seine Bestände nehmen in den letzten Jahren nach und nach ab.

 

  

Gartenrotschwanz-Männchen 

 

zurück zur Ordnung „Sperlingsvögel“