Gebirgsstelze

 

 

Aussehen: Die Gebirgsstelze wird etwa 18 bis 19 cm groß. Beim Männchen sind im Prachtkleid Brust und Bauch kräftig gelb gefärbt, die Kehle ist schwarz und die Oberseite grau. Über und unter dem Auge ist ein weißer Streifen. Das Weibchen ist auf der Unterseite nicht so intensiv gelb gefärbt, die Bauchregionen sind gräulich und die Brust hellgelb bis weiß. Im Winter ähnelt das Männchen dem Weibchen.

Verhalten: Außerhalb der Brutzeit ist sie recht gesellig und öfter in kleinen Trupps zu beobachten.

Gesang: Die hohen Rufe ähneln einem "zi-zi". Der Gesang besteht aus Wiederholungen hoher, scharfer Laute und wird auch von exponierten Warten aus vorgetragen.

Lebensraum: Die Gebirgsstelze lebt bevorzugt an Flüssen und Bächen in höheren Lagen. Außerhalb der Brutzeit ist sie auch auf Kulturland, an Küsten und Seen anzutreffen.

Nahrung: Sie ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Larven und Spinnenrieren.

Brut: Das Nest aus Pflanzenmaterial wird vom Weibchen in Gewässsernähe, meist gut versteckt zwischen Felsen und Geröll errichtet. Die 4 bis 6 Eier werden von beiden Partnern abwechselnd 13 bis 14 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Als Kurz- bis Mittelstreckenzieher überwintert sie in Südeuropa und Nordafrika.

Bestand: Die Gebirgsstelze ist in Deutschland nicht gefährdet.

 

 

 Gebirgsstelze (Männchen) mit Futter                                                          Gebirgsstelze auf Nahrungssuche

 

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