Gelbbrauen-Laubsänger

  • Klasse: Vögel
  • Ordnung: Sperlingsvögel
  • Unterordnung: Singvögel
  • Familie: Zweigsänger
  • Art: Gelbbrauen-Laubsänger (Phylloscopus inornatus)

 

Aussehen: Der Gelbbrauen-Laubsänger wird etwa 9 bis 10 cm groß und ist damit eine der kleinsten Laubsängerarten. Der Rücken ist graugrünlich gefärbt mit einer großen und einer kleinen hellgelben Flügelbinde. Die Unterseite ist weiß bis cremefarben. Auffallend ist der namensgebende gelbe Überaugenstreif. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen beiden Geschlechtern.

Verhalten: Er hüpft lebhaft und rastlos in dichtem Gebüsch umher. Er ist während dem Zug oft mit anderen Laubsängern vergesellschaftet.

Gesang: Die leisen Rufe ähneln einem "siuiist". Der hohe, dünne Gesang besteht aus kurzen Strophen, in die oft auch Rufe eingebunden werden.

Lebensraum: Der Gelbbrauen-Laubsänger lebt in der sibirischen Taiga, wo er in lichten Wäldern, Sträuchern und Parks brütet. Auf dem Zug rastet er v.a. in Auwäldern, Büschen und kleinen Baumgruppen.

Nahrung: Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten und kleinen Spinnentieren.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher überwintert er normalerweise in den subtropischen Regionen Südostasiens, einige Vögel ziehen aber auch nach Nordafrika und rasten auf dem Durchzug vorwiegend entlang der Küsten Mitteleuropas.

Brut: Das rundliche Nest mit Überdachung wird meist in der Krautschicht errichtet. Die 5 bis 6 Eier werden durchschnittlich 11 bis 14 Tage lang bebrütet.

Bestand: Der Gelbbrauen-Laubsänger ist in Deutschland kein Brutvogel, sein weltweiter Bestand wird als nicht gefährdet eingestuft.

 
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 Status Rote Liste Deutschland:

--- / kein Brutvogel