Gelbspötter

 

 

Aussehen: Der Gelbspötter wird 12 bis 14 cm groß. Das Gefieder ist am Bauch gelblich gefärbt und am Rücken dunkler (gräulich mit leichtem Grünstich). Der spitze Schnabel ist orange. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Er ist fast pausenlos in dichtem Gebüsch unterwegs, wo er schnell von Ast zu Ast springt.

Gesang: Die Rufe ähneln einem "tete-hüit". Der Gesang ist sehr abwechslungsreich und umfasst quietschende und rauhe Töne, welche oft durch die Imitationen anderer Vogelarten ergänzt werden.

Lebensraum: Der Gelbspötter lebt bevorzugt in Auwäldern, Laubwäldern und Parks. Wichtig ist jeweils, dass genügend dichtes Buschwerk in Kombination mit höheren Bäumen vorhanden ist sowie eine Nähe zu Gewässern.

Nahrung: Er ernährt sich von Insekten, Beeren und kleineren Spinnen und Schnecken.

Brut: Das napfförmige Nest besteht aus dünnen Halmen und wird oft in dichten Büschen und Bäumen errichtet. Die 4 bis 6 Eier werden von Männchen und Weibchen abwechselnd 12 bis 14 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher überwintert er in Afrika und ist bei uns nur relativ kurz (etwa von Mai bis August) anzutreffen.

Bestand: Der Gelbspötter ist in Deutschland nicht gefährdet.

 

 

                            Gelbspötter in dichtem Gebüsch                                                                         singender Gelbspötter

 

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