Goldammer

 

 

Aussehen: Die Goldammer wird 16 bis 17 cm groß. Im Prachtkleid haben die Männchen ein gelbes Gefieder mit bräunlichen Streifen und rötlicher Brust. Im Schlichtkleid ähneln die sie den Weibchen, die ganzjährig grünbräunlich mit nur geringen Gelbanteilen gefärbt sind.

Verhalten: Zur Brutzeit ist sie trritorial, v.a. im Winter jedoch gesellig und oft in Schwärmen anzutreffen.

Gesang: Der hohe Gesang des Männchens ähnelt einem "zizizizizizidürrr" und wird von einer exponierten Warte aus vorgetragen.

Lebensraum: Sie kommen in offenen Kulturlandschaften mit Feldgehölzen und Gebüsch vor, im Winter sind sie auch auf abgeernteten Feldern anzutreffen.

Nahrung: Die Hauptnahrung bilden Sämereien, aber auch Insekten und Spinnen werden manchmal gefressen.

Brut: Das napfförmige Nest wird meist in Bodennähe errichtet. Die durchschnittlich 3 bis 5 Eier werden ca. 14 Tage lang vom Weibchen bebrütet, welches in dieser Zeit vom Männchen gefüttert wird.

Bestand: Die Goldammer ist trotz Bestandsrückgängen in den letzten Jahren noch ein recht häufiger Brutvogel in Deutschland. Mittlerweile steht sie jedoch auf der Vorwarnliste.

 

 

        adulte Goldammer (rechts) beim Füttern eines Jungvogels (links)

 

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