Graureiher

 

 

Aussehen: Die Oberseite des Gefieders ist grau und die Unterseite weißlich gefärbt. Der lange, weiße Hals hat einen schwarzen Streifen und der dolchartig geformte Schnabel sowie die Beine sind sehr lang. Der Graureiher wird 90 bis 98 cm groß und die beiden Geschlechter sehen gleich aus.

Verhalten: Er ist außerhalb der Brutsaison ein Einzelgänger. Langsam schreitend, oft lange Zeit stehend, bewegt er sich durch das flachere Wasser.

Rufe: Oft hört man von ihm im Flug ein lautes, heiseres "kräich", aber auch andere, oft krächzende Laute, z.B. "ka-ärk" sind von ihm zu vernehmen.

Lebensraum: Flache Flüsse, Seen, Tümpel, aber auch Sümpfe und Buchten bilden seinen Lebensraum.

Nahrung: Der Graureiher ernährt sich hauptsächlich von Fischen, Fröschen, Schlangen, Eidechsen und Mäusen. Auch Grashüpfer und Käfer gehören zum Speiseplan.

Brut: Sie sind Koloniebrüter, die ihre Nester aus Ästen und Zweigen hoch in Bäumen bauen. Die 4 bis 5 Eier werden von den Partnern abwechselnd 25 bis 27 Tage lang bebrütet. Meist gibt es nur eine Jahresbrut.

Sonstiges: Graureiher erreichen ein Alter von bis zu 25 Jahren. Er ist in nördlicheren Gebieten ein Zugvogel, der meist nach Afrika (südlich der Sahara) zieht.

Bestand: Der Graureiher ist in Deutschland nicht gefährdet.

 

 

                                                          Graureiher in seinem Revier                                                              Graureiher im Flug

 

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