Grauschnäpper

 

 

Aussehen: Der Grauschnäpper wird 13 bis 15 cm groß. Das Gefieder ist auf der Körperoberseite einfarbig grau und auf der Unterseite hellgrau bis schmutzig weiß. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Auffallend ist das andauernde Zucken mit dem Schwanz und den Flügeln.

Gesang: Die kurzen Rufe ähneln einem "zri" und der Gesang des Männchens ist nicht sehr laut, hoch und manchmal trillernd.

Lebensraum: Der Grauschnäpper lebt in lichten Wäldern aller Art, an Feldgehölzen, in Gärten und Parks. Wichtig ist, dass genügend Sitzwarten für die Insektenjagd vorhanden sind.

Nahrung: Fliegende Insekten bilden den Hauptteil der Nahrung. Sie werden in kurzen Flügen von Sitzwarten aus erbeutet. Selten werden auch Früchte, Beeren, Libellen, Blattläuse oder Würmer gefressen.

Brut: Das Nest aus Halmen und Würzelchen wird versteckt in Höhlen bis komplett frei stehend errichtet. Die durchschnittlich 4 bis 5 Eier werden 11 bis 15 Tage lang vom Weibchen alleine bebrütet. Es wird während der Brut vom Männchen gefüttert.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher überwintert er in den Savannen Afrikas.

Bestand: Der Grauschnäpper ist in Deutschland noch ein recht häufiger Brutvogel, mittlerweile steht er jedoch auf der Vorwarnliste.

 

 

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