Haubenmeise

 

 

Aussehen: Die Haubenmeise wird 11 bis 12 cm groß. Der Rücken ist bräunlich, der Bauch und die Brust heller. Der Kopf ist weiß bis grau mit einer schwarzen Zeichnung, die vom Auge ausgeht. Auffallend ist die schwarz-weiß gefärbte Federhaube (=> Name). Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Sie verteidigt das ganze Jahr über ein Territorium.

Gesang: Sie gibt meistens ein "zizidürr" oder andere rollende "dürr"-Laute von sich.

Lebensraum: Haubenmeisen leben das ganze Jahr über in dichten Nadelwäldern. Dort halten sie sich oft hoch in Bäumen auf. Nur selten wagen sie sich in offenes Gelände.

Nahrung: Die Nahrung setzt sich im Sommer vorwiegend aus Insekten und Spinnen zusammen, im Herbst und im Winter werden auch Sämerien gefressen.

Brut: Das Nest wird in Baumhöhlen gebaut und wird mit Moos, Flechten und Wolle ausgepolstert. Die 4 bis 8 Eier werden vom Weibchen alleine 13 bis 16 Tage lang bebrütet. Es wird in dieser Zeit vom Männchen versorgt.

Bestand: Die Haubenmeise ist in Deutschland nicht gefährdet. Sie ist bei uns ein insgesamt häufiger Brutvogel und normalerweise in allen größeren Nadelwäldern anzutreffen.

 

   

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