Heidelerche

 

 

Aussehen: Die Heidelerche wird etwa 13 bis 15 cm groß. Die Körperoberseite ist hellbraun mit dunkler Längsstrichelung. Der Bauch ist fast weiß, die Brust zusätzlich dunkel gestrichelt. Charakteristisch ist der helle Überaugenstreif. Die rundliche Federhaube ist meist angelegt. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Sie sitzt als einzige einheimische Lerchenart auch manchmal auf Bäumen.

Gesang: Der weiche, melodische Gesang ähnelt meist einem "didü-didü-didü-di" und wird oft im Singflug vorgetragen. Die Rufe klingen wie ein "tlui-tlui".

Lebensraum: Sie lebt bevorzugt in Heidelandschaften mit niedrigem Grasbestand und umliegenden Nadelwäldern.

Nahrung: Die Nahrung der Heidelerche setzt sich größtenteils aus Insekten, Spinnen und Knospen zusammen.

Brut: Das Nest besteht aus einer mit Pflanzenteilen ausgepolsterten Erdmulde, welche gut versteckt am Boden errichtet wird. Die durchschnittlich 3 bis 6 Eier werden vom Weibchen alleine 13 bis 15 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Als Kurzstreckenzieher überwintert sie meist im südwestlichen Europa und am Mittelmeer.

Bestand: Die Heidelerche steht in Deutschland auf der Vorwarnliste. Die Bestandszahlen sind seit der Mitte des letzten Jahrhunderts stark zurückgegangen.

 

   

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