Kiebitz

 

 

Aussehen: Der Kiebitz erreicht eine Größe von 28 bis 31 cm. Die Körperoberseite ist schwarz, in der Sonne grün metallisch schimmernd. Der Bauch ist weiß und die Brust und die Federhaube sind schwarz. Im Schlichtkleid (siehe Bilder)ist das Gefieder weniger kontrastreich gefärbt als im Prachtkleid und das Kinn ist weiß.

Verhalten: Während der Brutzeit ist er territorial, den Rest des Jahres aber gesellig.

Rufe: Die meisten Rufe ähneln einem "kiewitt", was mitunter namensgebend ist.

Lebensraum: Er lebt größtenteils in offenen Landschaften mit feuchten Wiesen, Heiden und Mooren. Im Winter sieht man ihn auch auf abgeernteten Feldern, Äckern und Weiden.

Nahrung: Die Hauptnahrung besteht aus Insekten, Würmern und Schnecken. Manchmal werden auch Sämereien oder Früchte gefressen.

Brut: Sie sind oft lebenslang partner- und standorttreu. Das Nest, welches meist in kleineren Kolonien auf Feuchtwiesen oder Weiden errichtet wird, besteht aus einer Erdmulde, die mit Pflanzenteilen ausgepolstert ist. Die durchschnittlich 4 Eier werden von Männchen und Weibchen abwechselnd 21 bis 28 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Ab Februar kehren Kiebitze aus ihrem Winterquatier in Nordafrika zurück.

Bestand: Der Kiebitz ist in Deutschland stark gefährdet und wegen starken Bestandsrückgängen gesetzlich geschützt.

 

 

 

     Kiebitz im Schlichtkleid                                                                         Kiebitz im Flug           

 

zurück zur Ordnung „Watvögel“