Klappergrasmücke

 

 

Aussehen: Die Klappergrasmücke wird etwa 12 bis 14 cm groß. Das Gefieder auf der Unterseite ist hellgrau bis cremefarben. Die einfarbig graubräunliche Oberseite unterscheidet sie zusammen mit der weißen Kehle, die einen Kontrast zum grauen Kopf bildet, von der ähnlichen Dorngrasmücke. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen beiden Geschlechtern.

Verhalten: Sie lebt insgesamt sehr unauffällig und versteckt.

Gesang: Die Rufe ähneln einem "tjäck". Der namensgebende Gesang beginnt mit eiligen, schwätzenden Elementen und endet mit einem lauten, schmetternden Klappern.

Lebensraum: Die Klappergrasmücke lebt bevorzugt in halboffenen Landschaften mit dichtem Gebüsch. Auch an Waldrändern, in Parks und in Gärten ist sie manchmal anzutreffen.

Nahrung: Sie ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Spinnen, Larven und Beeren.

Brut: Das Nest aus Gräsern, feinen Wurzeln und Haaren wird gut versteckt in dichter Vegetation in Bodennähe errichtet. Die 3 bis 5 Eier werden von beiden Partnern über einen Zeitraum von 11 bis 13 Tagen bebrütet.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher überwintert sie in Afrika und kehrt ab April zurück ins Brutgebiet.

Bestand: Die Klappergrasmücke ist in Deutschland nicht gefährdet. Sie ist weit verbreitet aber oft nur in geringer Bestandsdichte vertreten.

 

zurück zur Ordnung "Sperlingsvögel"