Kohlmeise

 

 

Aussehen: Die Kohlmeise wird ca. 14 cm groß und ist damit die größte einheimische Meisenart. Der Kopf ist bis auf ein weißes Wangenfeld schwarz gefärbt. Der obere Rücken ist grünlich und der Bauch gelb mit einem schwarzen Streifen. Dieser ist beim Männchen stärker ausgeprägt als beim Weibchen.

Verhalten: Sie ist v.a. zur Brutzeit territorial, im Winter aber auch gesellig in Trupps zusammen mit anderen Meisenarten anzutreffen. Dem Menschen gegenüber ist sie meist nur wenig scheu.

Gesang: Die vielfältigen Rufe erinnern oft an ein "pink" oder "zituit". Der Gesang besteht in der Regel aus aneinander gereihten Strophen, die wie ein "zi-zi-be" klingen.

Lebensraum: Die Kohlmeise lebt in Wäldern aller Art. Zudem ist sie häufig in Gärten und Parks zu beobachten.

Nahrung: Sie ernährt sich hauptsächlich von Insekten und Spinnen. Auch Sämereien, Nüsse und Beeren spielen im Herbst und Winter eine entscheidende Rolle.

Brut: Sie brütet bevorzugt in Höhlen und nimmt auch Nistkästen an, welche mit Moss, Halmen und Federn ausgepolstert werden. Die 8 bis 12 Eier werden 12 bis 15 Tage lang vom Weibchen bebrütet, welches während der Brutzeit vom Männchen gefüttert wird.

Bestand: Die Kohlmeise ist in Deutschland überall ein häufiger Brutvogel und wird deshalb als nicht gefährdet eingestuft.

 

 

 

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