Löffler

 

 

Aussehen: Der Löffler erreicht eine Größe von 80 bis 86 cm. Das Gefieder ist weiß gefärbt, der Kopf leicht orange getönt und der löffelförmige Schnabel (=> Name) ist schwarz mit gelber Spitze. Die Beine sind ebenfalls schwarz. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Er ist zur Brutzeit gesellig und brütet oft in größeren Kolonien.

Rufe: Nur selten geben sie Laute wie Schnabelklappern oder tiefe, räuspernde Töne von sich.

Lebensraum: Der Löffler lebt hauptsächlich in Sümpfen sowie Gewässern mit Verlandungszonen. Bei uns kommt er vorwiegend im Watt an der Nordseeküste vor, wo er meist auf Inseln brütet.

Nahrung: Fische, Frösche, kleine Krebstiere und Insekten bilden den Hauptteil der Nahrung. Bei der Nahrungssuche filtert er mit seinem Schnabel seine Nahrung aus dem Wasser, indem er schnell den Kopf hin- und herbewegt.

Brut: Die Nester aus Schilf- und Sumpfpflanzen werden meist in Kolonien errichtet. Die 3 bis 5 Eier werden von Männchen und Weibchen abwechselnd etwa 21 bis 24 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Als Zugvogel überwintert er am Mittelmeer oder in Afrika.

Bestand: Der Löffler ist in Deutschland eine Art mit geografischer Restriktion. Er kommt bei uns fast ausschließlich im Norden in unmittelbarer Küstennähe und im Watt vor.

 

 

   

       2 Löffler auf Nahrungssuche                                                                             Löffler im Flug                                

 

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