Meerstrandläufer

  • Klasse: Vögel
  • Ordnung: Regenpfeiferartige
  • Familie: Schnepfenvögel   
  • Art: Meerstrandläufer (Calidris maritima)

 

Aussehen: Der Meerstrandläufer wird etwa 20 bis 22 cm groß. Das Gefieder ist im Prachtkleid auf der Oberseite graubräunlich gemustert, der Bauch ist weiß und die Beine sind gelblich gefärbt. Der lange, nach unten gebogene Schnabel ist dunkel mit orangefarbener Basis. Im Schlichtkleid ist der Rücken einfarbig grau und die Beine sind dunkler gefärbt. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Er ist auch außerhalb der Brutzeit, in welcher er territorial ist, eher einzeln oder nur in kleinen Gruppen anzutreffen. Dem Menschen gegenüber ist er meist nur wenig scheu.

Rufe: Die Rufe ähneln einem kurzen "kuit" oder "kwüt".

Lebensraum: Der Meerstrandläufer brütet in der Tundra von Nordeuropa und Russland. Er überwintert entlang der Küsten Mittel- und Westeuropas, wobei er felsige Küstenabschnitte bevorzugt.

Nahrung: Er ernährt sich v.a. von Muscheln, Schnecken und Würmern, seltener werden Insekten gefressen. Mit dem langen Schnabel kann er in Ritzen zwischen Steinen oder im Uferschlamm gut nach Nahrung stochern.

Brut: Das Nest besteht aus einer Bodenmulde, die mit weichem Pflanzenmaterial ausgepolstert wird. Die 3 bis 5 Eier werden von beiden Partnern 21 bis 23 Tage lang bebrütet. Das Männchen ist alleine für Nestbau und Betreuung der Jungvögel zuständig.

Bestand: Der Meerstrandläufer ist in Deutschland kein Brutvogel und ein seltener aber regelmäßiger Wintergast. In seinem Brutgebiet in Nordeuropa gilt er als nicht gefährdet.

 
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 Status Rote Liste Deutschland:

--- / kein Brutvogel