Mönchsgrasmücke

 

 

Aussehen: Die Mönchsgrasmücke wird 14 bis 15 cm groß. Der Rücken ist dunkelgrau und der Bauch hellgrau gefärbt, Schnabel und Beine sind ebenfalls grau. Das Männchen (Bild oben) hat eine gut erkennbare schwarze Federkappe, beim Weibchen (Bild unten) ist diese rotbräunlich.

Verhalten: Sie ist eher als Einzelgänger unterwegs. Insgesamt lebt sie recht versteckt im Unterholz und ist dem Menschen gegenüber meist scheu.

Gesang: Der laute, flötende Gesang des Männchens wird gerne von einer Warte aus vorgetragen. Dabei finden sich auch Imitationen anderer Vogelarten im Gesang wieder.

Lebensraum: Die Mönchsgrasmücke lebt bevorzugt in Laubwäldern mit dichtem Unterholz. Außerdem ist sie recht häufig in Parks und Gärten anzutreffen.

Nahrung: Sie ernährt sich von Insekten und Spinnen, im Spätjahr werden hauptsächlich Früchte und Beeren aufgenommen.

Brut: Das Nest aus Gräsern und dünnen Zweigen wird gerne gut versteckt in dichtem Gebüsch erreichtet. Die 4 bis 6 Eier werden abwechselnd von beiden Partnern 12 bis 13 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Als Kurzstreckenzieher überwintert sie meist im Mittelmeerraum, in den letzten Jahrzehnten sogar zunehmend auch in Großbritannien.

Bestand: Die Mönchsgrasmücke ist in Deutschland nicht gefährdet. Sie ist eine weit verbreitete und häufige Brutvogelart.

 

 

Männchen im dichten Unterholz                                          singendes Männchen       

 

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