Ohrenlerche

 

 

Aussehen: Die Ohrenlerche wird etwa 16 bis 17 cm groß. Das Gefieder ist am Rücken graubräunlich, Bauch und Brust sind heller gefärbt. Charakteristisch ist die gelb-schwarze Gesichtszeichnung, die je nach Unterart etwas variiert. Schnabel und Beine sind schwarz bis grau. Insgesamt ist das Weibchen etwas matter gefärbt als das Männchen, ansonsten ähneln sich beide Geschlechter sehr.

Verhalten: Sie sind v.a. im Brutgebiet dem Menschen gegenüber recht scheu. Außehalb der Brutzeit sind sie häufig in Trupps anzutreffen.

Gesang: Der kurze, klingelnde Gesang wird von einer Warte aus oder im Singflug vorgetragen und die Rufe ähneln einem "iih-diidü".

Lebensraum: Die Ohrenlerche lebt zur Brutzeit in der Tundra Skandinaviens, als Wintergast ist sie an der norddeutschen Küste anzutreffen, wo sie sich bevorzugt auf Feldern oder Salzwiesen aufhält.

Nahrung: Die Nahrung setzt sich aus Insekten, Spinnen, Sämereien und Früchten zusammen.

Brut: Das Nest besteht aus einer Bodenmulde, die in dichter Vegetation errichtet wird. Die durchschnittlich 3 bis 4 Eier werden vom Weibchen alleine 12 bis 14 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Während die südlicheren Populationen meist Standvögel sind, ziehen die nördlicheren Populationen zum Überwintern nach Süden.

Bestand: Die Ohrenlerche ist in Deutschland kein Brutvogel, ihr weltweiter Bestand gilt trotz rückläufiger Zahlen als nicht gefährdet.

 

 

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