Pirol

 

 

Aussehen: Der Pirol wird etwa 22 bis 24 cm groß. Das Gefieder des Männchens (Bild oben) ist leuchtend gelb mit schwarzen Flügeldecken und Schwanzfedern. Der Schnabel ist rot gefärbt. Das Weibchen (Bild unten) hat einen gelbgrünlichen Rücken. Brust und Bauch sind hell mit dunkler Sprenkelung, der Gelbanteil an ihrem Gefieder kann schwanken.

Verhalten: Er hält sich fast ausschließlich in den hohen Baumkronen der Wälder auf, dem Menschen gegenüber ist er ziemlich scheu.

Gesang: Der flötende Gesang des Männchens ist abwechslungsreich und schon von Weitem zu hören. Oft sind auch krächzende Rufe, die einem "wjäek" ähneln, zu hören.

Lebensraum: Der Pirol lebt in Bruch-, Laub-, Nadel- und Auenwäldern. Auch in größeren Parks und Gärten ist er anzutreffen.

Nahrung: Er ernährt sich hauptsächlich von Früchten, Beeren und Insekten.

Brut: Das Nest aus Blättern, Halmen und Fasern wird hoch im Baum errichtet und z.B. mit Moos und Tierhaaren ausgepolstert. Die 3 bis 4 Eier werden von beiden Partnern über einen Zeitraum von 14 bis 15 Tagen bebrütet.

Sonstiges: Als Zugvogel überwintert er im mittleren und südlichen Afrika, bei uns ist er meist erst ab Anfang Mai zu beobachten.

Bestand: Der Pirol steht in Deutschland auf der Vorwarnliste. Auf Grund der Lebensraumzerstörung in den Brut- und Überwinterungsgebieten ist er seltener geworden.

 

 

Männchen                                                                       Jungvogel 

 

zurück zur Ordnung "Sperlingsvögel"