Pirol (Oriolus oriolus)

Systematik:

-> Klasse: Vögel (Aves)

-> Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)

-> Unterordnung: Singvögel (Passeri)

-> Familie: Pirole (Oriolidae)

-> Art: Pirol (Oriolus oriolus)



singendes Männchen


Weibchen

Status Rote Liste Deutschland:

nicht gefährdet

Steckbrief:

Aussehen

Der Pirol wird etwa 24 cm groß. Das Gefieder des Männchens ist leuchtend gelb mit schwarzen Flügeldecken und Schwanzfedern. Der Schnabel ist rot gefärbt. Das Weibchen hat einen gelbgrünlichen Rücken. Brust und Bauch sind hell mit dunkler Sprenkelung, der Gelbanteil an ihrem Gefieder kann schwanken.

Verhalten

Der Pirol ist auch außerhalb der Brutzeit territorial. Er hält sich fast ausschließlich in den hohen Baumkronen der Wälder auf, dem Menschen gegenüber ist er ziemlich scheu.

Gesang / Rufe

Der flötende Gesang des Männchens ist abwechslungsreich und schon aus größerer Distanz wahrnehmbar. Oft sind auch krächzende Rufe, die einem "wjäek" ähneln, zu hören.

Lebensraum

Der Pirol lebt in lichten Bruch-, Laub-, Nadel- und Auenwäldern. Auch in größeren Parks, Gärten und Feldgehölzen ist er anzutreffen.

Nahrung

Er ernährt sich hauptsächlich von Insekten und deren Larven. Im Sommer werden auch gerne Beeren und Früchte aufgenommen.

Brut

Das Nest aus Blättern, Halmen und Fasern wird hoch im Baum errichtet und z.B. mit Moos und Tierhaaren ausgepolstert. Die 2 bis 5 Eier werden von beiden Partnern über einen Zeitraum von 15 bis 18 Tagen bebrütet.

Sonstiges / Zugverhalten

Als Zugvogel überwintert er im mittleren und südlichen Afrika, bei uns ist er meist erst ab Anfang Mai zu beobachten.

Bestand

Der Pirol steht in Deutschland auf der Vorwarnliste. Auf Grund der Lebensraumzerstörung in den Brut- und Überwinterungsgebieten ist er seltener geworden.

 

 

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