Purpurreiher

 

 

Aussehen: Der Purpurreiher wird 70 bis 90 cm groß. Das Gefieder an Hals und Kopf ist rotbräunlich, am Hals befinden sich zudem schwarze Längsstreifen. Die Rumpfoberseite ist grau und die Flügeldecken sind bräunlich-violett (beim Männchen stärker ausgeprägt; daher auch der Name).

Verhalten: Sie sind anders als der Graureiher Pirsch- und Ansitzjäger.

Rufe: Die selten zu hörenden, krächzenden Rufe klingen wie ein "krek".

Lebensraum: In Deutschland leben sie in größeren Schilfbeständen und Rohrdickichten.

Nahrung: Die Hauptnahrung sind Fische, aber auch Schlangen, Eidechsen, Frösche, Kleinsäuger und Insekten bilden Bestandteile der Nahrung.

Brut: Sie sind Koloniebrüter und bauen ihre Nester aus Schilfhalmen. Die durchschnittlich 4 bis 5 Eier werden ca. 26 Tage lang von beiden Partnern bebrütet.

Sonstiges: Als Zugvogel und Langstreckenzieher überwintert er im Westen, Osten und Süden Afrikas. Der Zug ins Winterquartier beginnt bereits im August.

Bestand: Der Purpurreiher ist in Deutschland eine seltene Art mit geografischer Restriktion. Nur in Süddeutschland kommt er noch als Brutvogel vor.

 

 

     

                                 Purpurreiher auf der Jagd                                                 Purpurreiher im natürlichen Lebensraum                                                  Purpurreiher im Flug       

 

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