Rabenkrähe

 

 

Aussehen: Die Rabenkrähe wird etwa 46 bis 47 cm groß. Das Gefieder ist komplett schwarz, in der Sonne leicht bläulich glänzend. Der Schnabel und die Beine sind ebenfalls schwarz. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Sie ist zur Brutzeit territorial, den Rest des Jahres allerdings auch in Gruppen anzutreffen.

Gesang: Die lauten, rauen Rufe ähneln einem "krraa", als Warnruf ist oft ein schnarrendes "krrr" zu hören.

Lebensraum: Die Rabenkrähe lebt ganzjährig in offenen Landschaften, Parks und an Waldrändern. Auch in Dörfern und Städten ist sie zu beobachten. Sie lebt in Deutschland fast ausschließlich westlich der Elbe.

Nahrung: Die vielfältige Nahrung setzt sich v.a. aus Insekten, Schnecken, Sämereien, Früchten, Aas und Abfall zusammen. Auch Gelege anderer Arten werden geplündert.

Brut: Sie leben meist in lebenslanger Monogamie. Das Nest aus Zweigen wird mit weichem Material ausgepolstert. Die 4 bis 7 Eier werden vom Weibchen 18 bis 20 Tage lang bebrütet, welches in dieser Zeit vom Männchen versorgt wird.

Sonstiges: Die Rabenkrähe wurde früher zusammen mit der Nebelkrähe zu einer einzigen Art, der Aaskrähe zusammengefasst. Ob beide als  eigenständige Arten betrachtet werden können, ist noch umstritten.

Bestand: Die Rabenkrähe ist in Deutschland nicht gefährdet.

 

 

Rabenkrähe auf Nahrungssuche                                                                Rabenkrähe im Flug

 

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