Rauchschwalbe

 

 

Aussehen: Die Rauchschwalbe wird etwa 15 cm groß, hinzu kommen beim Sitzen etwa 6 cm Länge der Schwanzfedern. Das Gefieder am Rücken ist schwarz, in der Sonne blau glänzend. Die Kehle ist rot gefärbt und die Unterseite hellgrau bis weiß. Charakteristisch ist der stark gegabelte Schwanz, der v.a. im Flug gut zu erkennen ist. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Auch zur Brutzeit ist sie gesellig und brütet gerne in Kolonien.

Gesang: Die kurzen Rufe ähneln einem "witt". Der rasche, schwätzende Gesang wird im Flug und von Warten aus vorgetragen.

Lebensraum: Die Rauchschwalbe lebt in offenen Kulturlandschaften, meist in der Nähe von Wasserquellen, welche sie zum Nestbau benötigt. Oft ist sie in direkter Siedlungsnähe oder innerhalb von Städten und Dörfern anzutreffen.

Nahrung: Sie ernährt sich ausschließlich von geflügelten Insekten, welche sie im Flug erbeutet.

Brut: Das halbkugelförmige Nest aus Lehm und Schlamm wird an Wänden gut geschützt, z.B. unterhalb von Dächern errichtet. Die 3 bis 5 Eier werden 14 bis 17 Tage lang vom Weibchen alleine bebrütet.

Sonstiges: Als Zugvogel überwintert sie im mittleren und südlichen Afrika und ist ab März wieder im Brutgebiet anzutreffen.

Bestand: Die Rauchschwalbe steht in Deutschland auf der Roten Liste in der Kategorie gefährdet. Durch das Entfernen der Nester oder das Wegfallen geeigneter Niststandorte, wie ältere Häuser oder Scheunen, ist sie seltener geworden. Das Entfernen von Nestern ist jedoch mittlerweile verboten. So ist die Rauchschwalbe als Kulturfolger gesetzlich geschützt!

 

   

       Kopfzeichnung                                                                junge Rauchschwalbe                                                    Rauchschwalbe im Flug

 

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