Regenbrachvogel

 

 

Aussehen: Der Regenbrachvogel wird etwa 40 bis 46 cm groß, das Weibchen ist etwas größer als das Männchen. Das Gefieder ist am gesamten Körper graubräunlich gemustert und der gebogene Schnabel ist etwas kürzer als der des ähnlichen Großen Brachvogels, er hat außerdem eine dunkle Kopfoberseite mit einem hellen Scheitel- und Überaugenstreif. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen beiden Geschlechtern.

Verhalten: Während der Balz ist er territorial, zur Zugzeit und im Winterquatier ist er dagegen oft in kleineren Trupps anzutreffen.

Rufe: Der charakteristische, schrille Ruf ähnelt einem schnellen "bibibi".

Lebensraum: Der Regenbrachvogel lebt zur Brutzeit in Mooren, an Seen und auf Wiesen der Tundra und Taiga Nordeuropas. Zur Zugzeit ist er auch an sandigen oder felsigen Küsten anzutreffen. In Deutschland ist er meist als Durchzügler an der Küste und im Watt zu beobachten.

Nahrung: Er ernährt sich von Insekten, Spinnen, Krebstieren und Amphibien. Seltener werden Sämereien oder Beeren gefressen. Mit dem langen Schnabel sucht er im Flachwasser oder Schlamm nach Nahrung.

Brut: Das Nest besteht aus einer Bodenmulde, meist in niedriger Vegetation, die mit weichem Pflanzenmaterial ausgepolstert wird. Die 3 bis 4 Eier werden 26 bis 28 Tage lang von beiden Partnern bebrütet.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher verbringt er den Winter in Südwesteuropa oder im tropischen Afrika.

Bestand: Der Regenbrachvogel ist in Deutschland ein unregelmäßig brütender Vogel. Er ist normalerweise nur als regelmäßiger aber seltener Durchzügler anzutreffen. Weltweit gelten die Bestände als nicht gefährdet.

 

 

Regenbrachvogel auf Nahrungssuche                                                             Regenbrachvogel im Flug

 

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