Rotdrossel

 

 

Aussehen: Die Rotdrossel wird etwa 20 bis 21 cm groß. Das Gefieder am Rücken ist dunkelbraun, die Unterseite ist hell mit dunkler Strichelung. Die Flanken und Teile der Unterflügel sind rostrot gefärbt. Charakteristisch ist der helle Überaugenstreif. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Außerhalb der Brutzeit ist sie meist in kleineren Schwärmen, z.T. mit anderen Drosselarten vergesellschaftet, anzutreffen. Dem Menschen gegenüber ist sie meist recht scheu.

Gesang: Die Rufe ähneln einem "gack", manchmal ist auch ein hohes "tsieh" zu hören. Der variable Gesang besteht oft aus einer abfallenden Tonreihe mit schwätzendem oder zwitscherndem Ende.

Lebensraum: Die Rotdrossel ist ein Brutvogel der Wälder Nordeuropas und bei uns im Frühjahr und Herbst in Parks, Wäldern und an Waldrändern zu beobachten.

Nahrung: Sie ernährt sich von Insekten, Würmern und Sämereien. Im Winter werden v.a. Beeren bevorzugt.

Brut: Das Nest aus Pflanzenmaterial wird mit feinen Gräsern ausgepolstert und in Bäumen oder Sträuchern errichtet. Die 4 bis 6 Eier werden 11 bis 14 Tage lang vom Weibchen alleine bebrütet.

Sonstiges: Als Zugvogel überwintert sie in Mittel-, Süd- und Westeuropa, nur selten übersommern einzelne Vögel bei uns.

Bestand: Die Rotdrossel ist in Deutschland kein Brutvogel, sondern ein reiner Durchzügler. Ihr weltweiter Bestand gilt als nicht gefährdet.

 

 

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