Saatkrähe

 

 

Aussehen: Die Saatkrähe wird etwa 46 bis 47 cm groß. Das Gefieder ist am gesamten Körper schwarz gefärbt, in der Sonne violett bis grünlich glänzend. Der Schnabel ist grau und um den Ansatz herum befindet sich keine Befiederung. Die Beine sind dunkelgrau. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Sie ist das ganze Jahr über gesellig und brütet gerne in Kolonien, im Winter bildet sie große Schwärme.

Gesang: Die rauen Rufe ähneln einem "kroh" oder "krah", der Gesang besteht aus leisen, schwätzenden und metallischen Tönen.

Lebensraum: Die Saatkrähe lebt bevorzugt in offenen Landschaften, an Waldrändern und in Parks, z.T. ist sie auch in direkter Menschennähe in größeren Städten anzutreffen.

Nahrung: Die abwechslungsreiche Nahrung setzt sich aus Insekten, Würmern, Sämereien, Früchten und Abfall zusammen.

Brut: Das Nest aus Zweigen wird hoch in Bäumen errichtet. Die durchschnittlich 3 bis 6 Eier werden vom Weibchen alleine 16 bis 19 Tage lang bebrütet, es wird während der Brut vom Männchen versorgt.

Sonstiges: Ein Teil der Populationen zieht im Winter nach Süden, während ein anderer Teil bei uns zusammen mit Vögeln aus Osteuropa überwintert. Saatkrähen leben in lebenslanger Monogamie.

Bestand: Die Saatkrähe ist in Deutschland nicht gefährdet. Durch frühere Verfolgungen (galt als Ernteschädling) schwankten die Bestände teilweise, stabilisieren sich jedoch heute wieder.

 

 

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