Säbelschnäbler

 

 

Aussehen: Der Säbelschnäbler wird 43 bis 45 cm groß. Das kontrastreiche Gefieder ist weiß mit schwarzen Stellen am Oberkopf sowie an Teilen des Rückens und der Flügel. Der schwarze Schnabel ist am Ende nach oben gebogen. Es besteht kein entscheidender Unterschied im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen.

Verhalten: Er ist gesellig und brütet zusammen mit anderen Artgenossen, manchmal auch mit anderen Watvögeln gemeinsam in Kolonien.

Rufe: Die Rufe ähneln einem langgezogenen "plüit".

Lebensraum: Der Säbelschnäbler lebt in Deutschland v.a. im Wattenmeer. Seltener ist er auch an Flussmündungen und Meeresbuchten mit Verlandungszonen anzutreffen.

Nahrung: Er ernährt sich hauptsächlich von kleinen Krebstieren, Insekten, Larven, Watwürmern, sowie Muscheln und Schnecken. Bei der Nahrungssuche nutzt er seinen langen Schnabel, um den Schlamm mit einer speziellen Seitwärtsbewegung ("Säbeln" => Name) nach Nahrung abzusuchen.

Brut: Das Nest besteht aus einer mit Pflanzenteilen ausgepolsterten Bodenmulde. Die meist 4 Eier werden etwa 23 bis 25 Tage lang von beiden Partenern bebrütet.

Bestand: Der Säbelschnäbler ist in Deutschland nicht gefährdet. Er ist eine der wenigen Arten, deren Bestände sogar zugenommen haben, was auf die zunehmende Einrichtung von Vogelschutzgebieten zurückgeführt werden kann.

 

 

   

  2 Säbelschnäbler beim Revierkampf                                     Säbelschnäbler bei der Nahrungssuche                                                       Säbelschnäbler im Flug

 

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