Schafstelze

 

 

Aussehen: Die Schafstelze wird etwa 15 bis 16 cm groß. Das Gefieder auf der Unterseite ist kräftig gelb gefärbt, am Rücken ist es blass grüngelblich. Der Kopf ist grau mit hellem Überaugenstreif. Der kurze Schnabel und die Beine sind dunkelgrau bis schwarz. Das Weibchen hat im Gegensatz zum Männchen eine etwas blassere Zeichnung und einen graubraunen Kopf.

Verhalten: Sie ist zur Brutzeit meist paarweise in ihrem Revier anzutreffen.

Gesang: Die Rufe ähneln einem "psiep", der einfache Gesang besteht aus Wiederholungen von "sri-sri-sri..." - oder "tsip-tsip-tsip..."-Lauten und wird vom Boden oder von Warten aus vorgetragen.

Lebensraum: Die Schafstelze lebt auf Weiden, Äckern, in Mooren und Sümpfen und Heidelandschaften. Dabei hält sie sich gerne in der Nähe von Viehherden auf.

Nahrung: Die Nahrung setzt sich v.a. aus Insekten und seltener auch Spinnentieren oder Würmern zusammen.

Brut: Das Nest aus Gräsern, Halmen und kleinen Wurzeln wird versteckt in dichter Vegetation errichtet. Die 4 bis 6 Eier werden 11 bis 12 Tage lang vom Weibchen alleine bebrütet. Es gibt eine, manchmal zwei Jahresbruten.

Sonstiges: Es gibt zahlreiche Unterarten, die häufigste bei uns vorkommende ist die Wiesenschafstelze (siehe Bilder), es gibt aber auch v.a. zur Zugzeit regelmäßige Nachweise von Thunberg-Schafstelze und Gelbkopf-Schafstelze. Als Zugvogel überwintert sie in Afrika.

Bestand: Die Schafstelze ist in Deutschland nicht gefährdet.

 

  

 Schafstelze auf ihrer Warte                                                                           junge Schafstelze       

 

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