Schilfrohrsänger

 

 

Aussehen: Der Schilfrohrsänger wird 12 bis 13 cm groß. Das Gefieder am Rücken ist bräunlich gemustert, der Bauch ist hellgelblich gefärbt und die Kehle weiß. Charakteristisch ist der helle Überaugenstreif kombiniert mit einem dunklen Scheitelseitenstreif. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen beiden Geschlechtern.

Verhalten: Er ist zur Brutzeit territorial gegenüber Artgenossen und verteidigt sein Revier.

Gesang: Der Gesang besteht aus langen, schnellen Strophen, welche trillernde und pfeifende Elemente sowie Imitationen anderer Arten enthalten können. Er sitzt gerne auf Warten, z.T. startet er auch kurze Singflüge. Die Rufe ähneln einem "tsrr" oder "karr".

Lebensraum: Der Schilfrohrsänger lebt in Feuchtgebieten mit ausreichend dichter Vegetation. So zählen z.B. Schilf, hohe Stauden und kleine Büsche zu seinem Lebensraum.

Nahrung: Er ernährt sich hauptsächlich von kleinen Spinnen, Insekten, Larven und Sämereien.

Brut: Das Nest wird gut versteckt in dichter Vegetation (z.B. Röhricht) in Bodennähe errichtet. Die 4 bis 6 Eier werden vom Männchen und Weibchen abwechselnd 12 bis 14 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher verbringt er den Winter in Afrika und ist in der Regel ab April wieder bei uns anzutreffen.

Bestand: Der Schilfrohrsänger wird in Deutschland als nicht gefährdet eingestuft, er ist jedoch in manchen Landesteilen sehr selten geworden.

 

 

Schilfrohrsänger auf seiner Warte                                                     singender Schilfrohrsänger      

 

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