Schneeammer

  • Klasse: Vögel
  • Ordnung: Sperlingsvögel
  • Unterordnung: Singvögel
  • Familie: Ammern
  • Art: Schneeammer (Plectrophenax nivalis)

 

Aussehen: Die Schneeammer wird etwa 16 bis 18 cm groß. Das Männchen hat im Prachtkleid einen schwarzen Rücken und einen weißen Bauch und Kopf, der Schnabel ist dunkel. Das Weibchen hat einen graubraunen Kopf und einen bräunlichen Nacken. Im Schlichtkleid ist die Oberseite dunkel gemustert mit weißer Flügelbinde und der Schnabel ist gelb gefärbt.

Verhalten: Außerhalb der Brutzeit ist sie gesellig und oft in großen Trupps anzutreffen.

Gesang: Die weichen Rufe ähneln einem "pjüi", im Flug ist ein rollendes "perrit" zu hören. Der Gesang ist ein kurzes, klares Gezwitscher mit raschem Wechsel der Tonhöhen.

Lebensraum: Die Schneeammer brütet in der Tundra von Skandinavien, Island und im Norden der britischen Inseln. Sie überwintert in der Regel von Oktober bis März entlang der mitteleuropäischen Küsten und ist in Deutschland v.a. auf den Salzwiesen an der Nordseeküste anzutreffen.

Nahrung: Sie ernährt sich hauptsächlich von Sämereien, Insekten, Larven und kleinen Spinnen.

Brut: Das Nest aus Gräsern, Moos und Flechten wird am Boden errichtet. Die 4 bis 6 Eier werden 12 bis 14 Tage lang vom Weibchen alleine bebrütet, welches in dieser Zeit vom Männchen versorgt wird.

Bestand: Die Schneeammer ist in Deutschland kein Brutvogel, sondern nur ein recht häufiger Wintergast an der Küste. In ihrer Heimat rund um den Polarkreis gilt sie als nicht gefährdet.

 
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 Status Rote Liste Deutschland:

--- / kein Brutvogel