Schwarzhalstaucher

 

 

Aussehen: Der Schwarzhalstaucher wird 30 bis 35 cm groß. Das Gefieder ist im Prachtkleid an Kopf und Hals schwarz gefärbt, die Augen sind rot und am Kopf sind gelbe Ohrbüschel. Im Schlichtkleid ist die Färbung sehr unauffällig und in verschiedenen Grautönen verwaschen. Es besteht kein großer Unterschied im Aussehen zwischen beiden Geschlechtern, die Männchen sind meist etwas intensiver gefärbt.

Verhalten: Sie leben das ganze Jahr über gesellig in z.T. großen Gruppen.

Rufe: Die Rufe ähneln einem pfeifenden "huit".   

Lebensraum: Der Schwarzhalstaucher lebt bevorzugt an Seen und Teichen, die dichte Ufervegetation aufweisen. Außerhalb der Brutzeit ist er auch an Salzgewässern anzutreffen.

Nahrung: Die Nahrung setzt sich zu Großteilen aus Krebstieren, Schnecken, Käfern und Wasserinsekten zusammen. Auch kleinere Fische werden nicht verschmäht.

Brut: Die Brut erfolgt manchmal in größeren Kolonien. Das Nest aus Pflanzenteilen wird meist versteckt in Ufernähe errichtet. Die durchschnittlich 3 bis 5 Eier werden 27 bis 29 Tage lang von beiden Partnern bebrütet.

Bestand: Der Schwarzhalstaucher ist in Deutschland ein seltener Brutvogel, wird jedoch als nicht gefährdet eingestuft. Er gilt als eine Art, die durch den Klimawandel stark in ihrem Verbreitungsgebiet eingeschränkt werden wird.

 

 

 

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