Schwarzmilan

 

 

Aussehen: Der Schwarzmilan erreicht eine Größe von ca. 56 cm und eine Flügelspannweite von 150 cm, das Weibchen ist etwas größer als das Männchen. Das Gefieder ist bei beiden Geschlechtern weitgehend braun und am Kopf und am Nacken grau gefärbt. Der Schnabel ist oben schwarz und unten gelb gefärbt und der Schwanz ist relativ schwach gegabelt.

Verhalten: Sie sind recht gesellig gegenüber Artgenossen und bilden außerhalb der Brutzeit oft große Schlafgemeinschaften.

Rufe: Schwarzmilane haben eine große Bandbreite an Rufen. Bei den meisten handelt es sich um ein hohes Trillern, teilweise sogar mit dem Wiehern eines Pferdes vergleichbar.

Lebensraum: Der Lebensraum umfasst meist an Gewässer grenzende Landschaften, selten werden auch trockenere Gebiete besiedelt.

Nahrung: Hauptsächlich werden lebende und tote Fische erbeutet, gelegentlich auch Kleinsäuger, Amphibien und Reptlien. Ebenso werden Regenwürmer, größere Insekten und Schnecken gefressen. Er ist bei der Jagd oft im niedrigen Suchflug zu beobachten.

Brut: Der Horst ist z.B. mit Gräsern oder Laub ausgepolstert und besteht aus Ästen und Zweigen. Die meist 2 bis 3 Eier werden hauptsächlich vom Weibchen ca. 32 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Sie sind Zugvögel, die bei uns nur im Sommer vorkommen und in Afrika überwintern.

Bestand: Der Schwarzmilan ist in Deutschland nicht gefährdet.

 

 

 

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