Schwarzstorch

 

 

Aussehen: Der Schwarzstorch wird etwa 95 bis 100 cm groß. Das Gefieder ist fast am gesamten Körper schwarz, nur Brust und Bauch sowie ein Teil der Unterflügel sind weiß. Der lange Schnabel und die Beine sind rot. Beim Männchen glänzt das Gefieder grünlich bis lila, beim Weibchen fehlt dieses Schimmern.

Verhalten: Er ist ganzjährig nicht sehr gesellig, v.a. zur Brutzeit ist er territorial gegenüber Artgenossen.

Rufe: Außer Schnabelklappern sind von ihm laute, schrille Rufe zu hören, die einem "püjü" ähneln.

Lebensraum: Der Schwarzstorch lebt bevorzugt in größeren, lichten Wäldern in Wassernähe. Flache Gewässer und Wiesen spielen eine wichtige Rolle beim Nahrungserwerb.

Nahrung: Die Nahrung setzt sich hauptsächlich aus Fröschen, Fischen, Insekten und Mäusen zusammen. Seltener frisst er auch pflanzliche Kost.

Brut: Das Nest, welches oft mehrere Jahre hintereinander benutzt wird, wird in Bäumen oder auf Felsen errichtet. Die durchschnittlich 4 Eier werden von beiden Partnern 34 bis 38 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher überwintert er in z.T. in Spanien, hauptsächlich jedoch in Afrika.

Bestand: Der Schwarzstorch ist in Deutschland nicht gefährdet. Die Bestände nehmen in den letzten Jahrzehnten wieder leicht zu.

 

 

zurück zur Ordnung „Schreitvögel“