Seeregenpfeifer

  • Klasse: Vögel
  • Ordnung: Regenpfeiferartige
  • Familie: Regenpfeifer
  • Art: Seeregenpfeifer (Charadrius alexandrinus)

 

Aussehen: Der Seeregenpfeifer erreicht eine Größe von 16 bis 20 cm. Im Prachtkleid ist das Gefieder auf dem Rücken und am Oberkopf graubräunlich gefärbt, Bauch und Brust sind weiß. Die recht langen Beine sowie der Schnabel sind schwarz. Der Nacken ist beim Männchen hellbraun, zudem hat es einen schwarzen Augenstreif und einen dunklen Schulterstreif. Diese Zeichnung ist beim Weibchen weniger ausgeprägt und eher bräunlich. Im Schlichtkleid ist die Färbung etwas verwaschener, das Männchen ähnelt dann dem Weibchen.

Verhalten: Außerhalb der Brutzeit, in welcher sie ein kleines Territorium rund um ihr Nest verteidigen, sind sie gesellig und meist in größeren Gruppen anzutreffen.

Rufe: Die leisen, oft gereihten Rufe ähneln einem "tüit" oder "drip".

Lebensraum: Der Seeregenpfeifer lebt bevorzugt an Küsten mit sandigen Stränden und Dünen. Seltener ist er auch im Binnenland zu beobachten, wo er sich an Seen und Flüssen mit sandigen Uferabschnitten aufhält.

Nahrung: Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Würmern, Insekten, Schnecken, Muscheln und kleinen Krebsen.

Brut: Das Nest besteht aus einer mit Pflanzenmaterial ausgepolsterten Bodenmulde. Die durchschnittlich 3 Eier werden vom Weibchen 26 bis 32 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Bei den nördlichen Populationen handelt es sich um Zugvögel, die in Südeuropa (v.a. Mittelmeerraum) überwintern.

Bestand: Der Seeregenpfeifer ist in Deutschland ein sehr seltener Brutvogel, seine Bestände sind in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen, sodass mittlerweile unter 200 Paare bei uns brüten!

 
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 Status Rote Liste Deutschland:

Kategorie 1 / vom Aussterben bedroht