Sommergoldhähnchen

  • Klasse: Vögel
  • Ordnung: Sperlingsvögel
  • Unterordnung: Singvögel
  • Familie: Goldhähnchen
  • Art: Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus)

 

Aussehen: Das Sommergoldhähnchen wird nur etwa 9,5 cm groß und ist damit zusammen mit dem Wintergoldhähnchen die kleinste europäische Vogelart. Das Gefieder ist am Rücken grünbräunlich gefärbt und am Bauch hellgrau bis hellbraun. Der Kopf ist kontrastreich gezeichnet mit dunklem Augenstreif und hellem Überaugenstreif. Der Scheitel ist beim Männchen eher orange und beim Weibchen gelb gefärbt, ansonsten besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen beiden Geschlechtern.

Verhalten: Sie leben sehr versteckt und unauffällig, sind aber meist nur wenig scheu gegenüber dem Menschen. Sie sind auch außerhalb der Brutzeit nicht besonders gesellig.

Gesang: Der Gesang ist sehr hoch und besteht aus feinen, leicht ansteigenden Tonreihen mit einem Triller am Ende. Die hohen Rufe ähneln einem "sisisi".

Lebensraum: Das Sommergoldhähnchen brütet in z.T. dichten Nadel- und Mischwäldern, seltener ist es auch in Parks und großen Gärten mit Nadelbaumbestand anzutreffen.

Nahrung: Sie ernähren sich von sehr kleinen Insekten, sowie Larven und Spinnen. Bei der Nahrungssuche turnen sie gewandt an den Zweigspitzen und rütteln oft kurz.

Brut: Das Nest aus Moos und Gespinsten wird gerne gut versteckt unterhalb von Nadelbaumzweigen errichtet. Die 7 bis 11 Eier werden etwa 14 bis 17 Tage lang vom Weibchen alleine bebrütet. Es gibt in der Regel 2 Jahresbruten.

Sonstiges: Als Kurzstreckenzieher überwintern sie im Mittelmeerraum und sind ab Anfang März wieder im Brutgebiet anzutreffen.

Bestand: Das Sommergoldhähnchen ist in Deutschland ein häufiger Brutvogel und in seinen Beständen stabil.






 Status Rote Liste Deutschland:

nicht gefährdet