Uferschnepfe

 

 

Aussehen: Die Uferschnepfe wird bis zu 45 cm groß, das Männchen ist meist etwas kleiner als das Weibchen. Im Prachtkleid sind beim Männchen Kopf, Brust und Hals z.T. kräftig orange gefärbt und der Rücken ist bräunlich gemustert. Der Bauch ist heller und oft dunkel gebändert. Der lange Schnabel ist orange mit schwarzer Spitze. Das Weibchen ist insgesamt weniger auffällig und matter gafärbt. Im Schlichtkleid haben beide Geschlechter ein gräulich bis weißes Gefieder.

Verhalten: Außerhalb der Brutzeit ist sie gesellig und oft in Gruppen anzutreffen.

Rufe: Die Rufe ähneln meist einem "geg" oder "wed".

Lebensraum: Bei uns lebt die Uferschnepfe bevorzugt im Watt sowie in ausgedehnten Feuchtgebieten, auf Schlammflächen und an Verlandungszonen von Gewässern.

Nahrung: Die Nahrung setzt sich v.a. aus Insekten, kleinen Krebstieren, Würmern und Spinnen zusammen. Pflanzliche Kost spielt am ehesten im Winterquatier eine Rolle.

Brut: Sie leben oft in lebenslanger Monogamie. Das Nest besteht aus einer mit Pflanzenteilen ausgepolsterten Bodenmulde, in vielen Fällen brüten mehrere Paare zusammen in kleinen Kolonien. Die durchschnittlich 4 Eier werden über einen Zeitraum von 21 bis 24 Tagen abwechselnd von Männchen und Weibchen bebrütet.

Sonstiges: Als Zugvogel überwintert sie am Mittelmeer und in Afrika, bereits im Juli beginnt der Zug ins Winterquatier.

Bestand: Die Uferschnepfe ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Hauptgrund für die Bestandsrückgänge ist die Zerstörung des natürlichen Lebensraums.

 

   

      Uferschnepfe im Prachtkleid                                                 Uferschnepfe im Flug                                                             junge Uferschnepfe bei der Nahrungssuche

 

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