Uferschwalbe

  • Klasse: Vögel
  • Ordnung: Sperlingsvögel
  • Singvögel: Singvögel
  • Familie: Schwalben
  • Art: Uferschwalbe (Riparia riparia)

 

Aussehen: Die Uferschwalbe erreicht eine Größe von 12 bis 13 cm und ist damit die kleinste einheimische Schwalbenart. Auf der Oberseite ist das Gefieder graubraun, die Unterseite ist weiß mit dunklem Brustband. Der kurze, spitze Schnabel ist schwarz. Es besteht kein Unterschied im Aussehen zwischen beiden Geschlechtern.

Verhalten: Sie ist auch zur Brutzeit gesellig und brütet z.T. in großen Kolonien.

Gesang: Die Rufe ähneln einem harten "tschripp", bei Beunruhigung ist ein "brip" zu hören. Der unauffällige, leise Gesang des Männchens besteht aus einem kurzen, raschelnden Gezwitscher.

Lebensraum: Die Uferschwalbe lebt entlang von Flüssen, an der Küste und in Kulturlandschaften, wobei das Vorkommen von Abbruchkanten und Steilwänden als Brutplatz den Ausschlag gibt. Als Ersatzlebensraum werden auch Kies- und Lehmgruben angenommen.

Nahrung: Sie ernährt sich von kleinen Insekten, die oft im Tiefflug direkt über der Wasseroberfläche gefangen werden.

Brut: Sie gräbt ihre Brutröhre in Steilwände und polstert sie mit Federn und weichem Pflanzenmaterial aus. Die 4 bis 6 Eier werden 13 bis 16 Tage lang abwechselnd von beiden Partnern bebrütet.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher überwintert sie in Afrika und ist bei uns von April bis September zu beobachten.

Bestand: Die Uferschwalbe ist in Deutschland streng gesetzlich geschützt, ihre Bestände sind nicht stabil und größeren Schwankungen unterworfen, da ihre Brutplätze häufig zerstört werden oder anfällig für Störungen sind.

 
         rastende Uferschwalbe                                                                 Uferschwalbe an der Brutröhre



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Kategorie V / Vorwarnliste