Wanderfalke

 

 

Aussehen: Der Wanderfalke wird 35 bis 51 cm groß und erreicht etwa eine Flügelspannweite von 80 bis 110 cm, das Männchen ist kleiner als das Weibchen. Das Gefieder ist am Rücken dunkelgrau und am Bauch weiß, je nach Individuum mit starker dunkler Bänderung oder schwarzen Flecken. Charakteristisch ist ein schwarzer Bartstreif links und rechts des kurzen, spitzen Schnabels.

Verhalten: Zur Brutzeit verhält er sich oft territorial. Bei der Jagd erreicht er im Sturzflug sehr hohe Geschwindigkeiten (200 bis 300 km/h).

Rufe: Die lauten Rufe ähneln einem "ak-zik" oder einem "gäk-gäk-gäk".

Lebensraum: Der Wanderfalke lebt bevorzugt in offenen Landschaften, wichtig als Brutplatz sind dabei Felsklippen oder innerhalb von Siedlungen hohe Gebäude.

Nahrung: Er erbeutet v.a. kleine bis mittelgroße Vögel. Nur selten werden auch Mäuse oder Reptilien gejagt.

Brut: Das Nest wird entweder von anderen Vogelarten übernommen oder die Brut findet in kleineren Höhlen an Felswänden statt. Die 3 bis 4 Eier werden größtenteils vom Weibchen 34 bis 38 Tage lang bebrütet.

Sonstiges: Er kann ein Alter von über 15 Jahren erreichen.

Bestand: Der Wanderfalke ist in Deutschland nicht gefährdet. Durch den Einsatz von Pestiziden kam es in den 1960er und -70er Jahren zu starken Bestandsrückgängen, mittlerweile kommt er aber wieder häufiger bei uns vor.

 

 

   Wanderfalke mit Beute                                                             junger Wanderfalke im Flug

 

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