Wespenbussard

 

 

Aussehen: Der Wespenbussard wird etwa 51 bis 58 cm groß, das Weibchen ist geringfügig größer als das Männchen. Die Flügelspannweite kann bis zu 140 cm betragen. Das Männchen hat eine graubraune Oberseite, beim Weibchen ist der Rücken bräunlich. Die Unterseite ist meist hell mit brauner Bänderung. Der Kopf ist beim Männchen ebenfalls eher gräulich, beim Weibchen eher bräunlich gefärbt. Der Schwanz ist, v.a. im Flug gut sichtbar, dunkel gebändert.

Verhalten: Während der Brutzeit ist er territorial und v.a. das Männchen verteidigt sein Revier.

Rufe: Die eher selten zu hörenden Rufe ähneln einem "plii-lu". Während der Balz sind flötende, wimmernde Töne zu hören.

Lebensraum: Der Wespenbussard lebt bevorzugt in waldreichen Landschaften mit einigen Lichtungen, gerne in der Nähe von Feuchtgebieten.

Nahrung: Der Wespenbussard ernährt sich von Fröschen, Insekten und Jungvögeln sowie von Wespenlarven (=> Name). Diese erbeutet er, indem die Nester erspäht und anschließend ausgegraben werden.

Brut: Der Horst aus Zweigen wird auf hohen Waldbäumen errichtet. Die durchschnitllich 2 Eier werden 34 bis 35 Tage lang von beiden Partnern bebrütet. Nach dem Schlüpfen der Jungvögel ist zunächst nur das Männchen für deren Versorgung zuständig bevor das Weibchen mithilft.

Sonstiges: Als Langstreckenzieher überwintert er in Afrika und ist erst ab Mai wieder bei uns anzutreffen.

Bestand: Der Wespenbussard steht in Deutschland auf der Roten Liste in der Kategorie gefährdet, er ist ein regelmäßiger aber unauffälliger und relativ seltener Brutvogel.

 

  

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