Zwergtaucher

 

 

Aussehen: Zwergtaucher werden 25 bis 29 cm groß, die Männchen sind etwas größer als die Weibchen. Im Prachtkleid (siehe Bilder) ist der Rücken dunkelbraun, der Kopf und der hintere Teil des Halses sind schwarz. Die Wangen und die Halsseiten sind dunkelrot. Auffallend ist ein heller Punkt am Schnabelwinkel. Im Schlichtkleid sind sie unauffällig in verschiedenen Brauntönen gefärbt. Insgesamt besteht kein bedeutender Unterschied im Aussehen zwischen den beiden Geschlechtern.

Verhalten: Außerhalb der Paarungszeit, in der das Revier stark verteidigt wird, ist er recht gesellig. Dem Menschen gegenüber ist er sehr scheu.

Rufe: Die Rufe sind meist nur zur Paarungszeit zu hören und klingen hoch und trillernd.

Lebensraum: Zwergtaucher kommen an kleineren Binnengewässern und langsam fließenden Flüssen und Bächen vor. Dort muss eine Verlandungszone und eine ausreichende Unterwasservegetation vorherrschen.

Nahrung: Insekten und kleinere Fische (werden im Tauchen erbeutet) bilden die Hauptnahrung.

Brut: Die Brutzeit erstreckt sich über den Zeitraum von April bis Juni. Das Nest besteht aus Pflanzenteilen und befindet sich meist am Wasserrand. Das Weibchen legt meist 4 bis 6 Eier, die ca. 24 Tage lang bebrütet werden.

Sonstiges: In Deutschland sind sie meist Standvögel, bei Zufrieren der Gewässer ziehen sie jedoch nach Süden.

Bestand: Der Zwergtaucher ist in Deutschland nicht gefährdet, die Bestände gelten als stabil.

 

 

                                                         Zwergtaucher im Schlichtkleid                                              adulter Zwergtaucher neben Jungvogel

 

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